arte

6. Juni 2021

Mit Beethoven durch Europa
9 Symphonien, 9 Städte

live auf ARTE
und in 6 Sprachen online auf ARTE Concert

06. Juni 15:50
Beethoven: Symphonie Nr. 4
Luxemburg, 2021
Am 6. Juni überträgt ARTE alle neun Symphonien Beethovens in Folge, aufgeführt in neun europäischen Städten von neun verschiedenen Orchestern. Aus dem Luxemburger Grand Auditorium de la Philharmonie kommt die Symphonie Nr. 4 in B-Dur, zusammen mit einer Choreografie von Sylvia Camarda. Gustavo Gimeno dirigiert das Orchestre Philharmonique du Luxembourg.

06. Juni 18:50
Beethoven: Symphonie Nr. 7
Griechenland, 2021
Im antiken Theater von Delphi, vor dem Hintergrund der Ruinen des Apollon-Tempels, dirigiert Teodor Currentzis die 7. Sinfonie Ludwig van Beethovens, in Verbindung mit einer neuen Choreografie von Sasha Waltz und ihrer Companie. Es spielt das Orchester musicaAeterna. Beethoven vollendete die 7. Symphonie in A-Dur 1812; die Uraufführung 1813, auf dem Höhepunkt der Befreiungskriege war ein patriotisches Ereignis und ein enormer Erfolg. Spätere Komponistengenerationen beschäftigten sich intensiv mit dem Werk. Legendär ist Richard Wagners Bonmot von der 7. Symphonie als „Apotheose des Tanzes“. Die Verschmelzung der Symphonie mit einer Tanzperformance wäre jedenfalls sicher ganz im Sinne des Großmeisters des Gesamtkunstwerks gewesen.

13. Juni 23:00
Written on Water
Frankreich, 2019
Der Tanzfilm „Written on Water“ erzählt von der Choreographin Alicia, die ein neues Stück inszeniert, das auf eigenen Erinnerungen beruht. Für den kreativen Prozess auf der Bühne versucht sie, diese Erinnerungen zu kontrollieren, doch als sie sich bei den Proben in den männlichen Hauptdarsteller verliebt, verliert sie sich zunehmend zwischen der Fiktion auf der Bühne und ihrem eigenen Leben. „Written on Water“ befragt die Grenze zwischen Fiktion und Realität und das Spiel in wechselnden Rollen.

20. Juni 23:05
40 Jahre Montpellier Danse
Frankreich, 2020
Die 40. Ausgabe des Festivals Montpellier Danse wurde im letzten Sommer wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Die Dokumentation zeichnet mit aktuellen Choreographien und Höhepunkten aus dem über die Jahrzehnte gewachsenen tänzerischen Schaffen die 40-jährige Geschichte des zeitgenössischen Tanzes nach, die das Festival maßgeblich mitschrieb.Die Dokumentation lässt die Gestalter dieser Geschichte wie etwa Festivaldirektor Jean-Paul Montanari und ChoreographInnen wie Anne Teresa De Keersmaeker, Mathilde Monnier oder Angelin Preljocaj zu Wort kommen.

21. Juni 00:05
Rize
USA, 2005
Dieser atemberaubende Kinotanzfilm erzählt die Geschichte des in einer afroamerikanischen Gemeinde von Los Angeles ins Leben gerufenen Tanzstils Krumping. Rasante, schnelle Schritte und Bewegungen bei großer Dynamik und Aggressivität – Krumping ist weit mehr als Streetdance: Es ist ein Lebensstil und ein sozialkritisches Statement gegen Gewalt und Diskriminierung. „Rize“ von David LaChapelle ist Rhythmus pur und ein visuelles Meisterwerk.


Quelle: tanznetz.de